ARGUMENTE GEGEN DAS FAHRRADPARKHAUS

WARUM ES SICH TROTZDEM LOHNT

Uns ist klar, dass das Fahrradparkhaus kein Wundermittel ist. Gleichzeitig ist es ein wichtiger Baustein: Es entlastet den Verkehr. Es macht Konstanz für Wirtschaft, Tourismus und als Ort zum Leben attraktiver.

Wir als Junges Forum Konstanz sind überzeugt, dass das Fahrradparkhaus eine sinnvolle Investition in die Zukunft unserer Stadt ist!

ARGUMENT 1: KONSTANZ IST SCHON FAHRRADSTADT, WOFÜR EXTRA FÖRDERUNG?

Es stimmt, dass viele in Konstanz Rad fahren. Das gilt vor allem in der Stadt. Trotzdem können wir noch mehr Verkehr auf das Fahrrad bringen. Für Strecken aus der Stadt hinaus fahren viele noch mit dem Auto. Das Fahrradparkhaus unterstützt hier: Es erleichtert uns allen, auf Bahn und Bus umzusteigen.

Das bringt die Klimaziele der Stadt voran und führt zu weniger Verkehr. Davon profitieren auch Menschen, die nicht Rad fahren.

DARUM LOHNT SICH EIN FAHRRADPARKHAUS

Mehr Platz für kurzes Abstellen an der Markstätte

Kurzer Weg vom Rad zu Bus und Bahn

Stadt bekommt einen Anteil vom Gründstück

ARGUMENT 2: ES GIBT KEINEN BEDARF FÜR EIN FAHRRADPARKHAUS

Es ist schön, dass immer mehr Menschen in Konstanz Fahrrad fahren. Gleichzeitig nehmen Fahrräder Platz weg. Wo früher Autos parkten, sind heute viele Fahrräder.

Wer rund um die Markstätte einen Stellplatz für sein Fahrrad sucht, kennt das Problem

Rund um Marktstätte und Bahnhof braucht es deshalb neue Ideen. Auch werden Fahrräder immer teurer. Pendler, Radtouristen und Alltagsradler suchen deshalb Plätze, um ihre Fahrräder sicher und geschützt abzustellen. Erfahrungen aus anderen Städten zeigen: Fahrradparkhäuser kommen gut an.

Auf der Markstätte bleibt weiter Platz, um Fahrräder kurz abzustellen

ARGUMENT 3: DAS FAHRRADPARKHAUS IST SCHLECHT GEPLANT

Die geplante Fassade trifft sicher nicht jeden Geschmack. Auch die Flächenaufteilung ist nicht optimal. Aus unserer Sicht fehlt auch eine Brücke, um schnell und barrierefrei zu Gleis 2 und 3 zu kommen.

Die Bahn baut neu – so oder so

Leider ist der Einfluss der Stadt begrenzt, weil der Bahn das Grundstück gehört und sie das Projekt leitet. Klar ist aber: Die Bahn baut neu. Die Ladenzeile kommt weg – mit oder ohne Fahrradparkhaus.

ARGUMENT 4: DAS IST ALLES VIEL ZU TEUER

Infrastruktur kostet immer Geld – für Bau und Unterhalt. Dank Förderprogrammen bezahlt die Stadt nur ungefähr ein Drittel der Kosten des Fahrradparkhauses. Zusätzlich bekommt die Stadt Teile vom Grundstück.

Die Planung hat schon etwa 780.000 Euro gekostete. Das meiste davon wurde mit Fördermitteln bezahlt. Bauen wir das Fahrradparkhaus nicht, muss die Stadt Fördermittel zurückbezahlen. Die Kosten für die Planung bezahlt die Stadt. Wir können es uns nicht leisten, jahrelang zu arbeiten und am Ende kein Ergebnis zu haben.

 

Bauen wir das Fahrradparkhaus nicht, bezahlen wir 780.000 Euro Planungskosten zurück – ein weiteres Projekt landet im Mülleimer

ARGUMENT 5: STELLPLÄTZE AN ANDEREN ORTEN WÄREN GÜNSTIGER

Alternativen wurden geprüft. Sie sind teurer oder kleiner. Wie das Parkhaus in der Dammgasse. Andere sind weit weg vom Bahnhof. Das ist vor allem für PendlerInnen unpraktisch. Sie brauchen kurze Wege.

Alle Infos zu den Plänen und genauen Kosten des Fahrradparkhauses gibt es bei der Stadt Konstanz.

WIR ALS JUNGES FORUM KONSTANZ SIND ÜBERZEUGT:
DAS FAHRADPARKHAUS IST EINE SINNVOLLE INVESTITION IN UNSERE STADT!