Gestern stellte uns Matthias Oehlschläger aus erster Hand den Wohnkrimi der Vonovia vor. Matthias ist Mieter bei der Vonovia in der Schwaketenstraße und im Vorstand des Mieterbunds Konstanz aktiv. Vonovia ist ein im DAX vertretener Immobilienkonzern, welcher seine Mieter ausbeutet, um seinen Aktionären fette Dividenden zu zahlen. Welche Mittel Vonovia einsetzt, um möglichst hohe Mieten zu erzielen und zugleich hohe Selbstkosten zu vermeiden, schilderte uns Matthias anhand von erschreckenden Beispielen. Eines davon sind überteuerte und intransparente Nebenkostenabrechnungen, oft ohne Gegenleistung. Etwa wird die Grünanlagenpflege abgerechnet, nur findet diese Pflege nicht statt, beziehungsweiße gibt es erst gar keine zu erkennende Grünanlage. Neben solchen Abzockmethoden werden die Mieter grundsätzlich schlecht behandelt, denn nach der Philosophie der Vonovia folgt auf jeden Mieter, der geht, ein Mieter, der eine höhere Miete bezahlt. So werden Instandhaltungsarbeiten verzögert und belanglose und teure Modernisierungsarbeiten rein zur Schikane und auf Kosten der Altmieter vorgenommen. Passend zu unserer Fraktionssitzung haben die Tagesthemen am selben Abend über mit Schimmel alleingelassene Mieter der Vonovia in Lüneburg berichtet. Wohnraum ist zum Wohnen da und nicht zum Spekulieren, verdammt noch mal!
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