Die Zukunft findet freitags statt!

Nachdem die 16-Jährige Greta Thunberg gezeigt hat, dass junge Menschen große politische Überzeugung haben und laut verkünden können, folgten ihr die Kinder des 21. Jahrhunderts mit den Fridays for Future Demos. Auch in Konstanz!
Sie fordern dringendes Handeln der Politik bei den ökologischen Fragen ein. Ihr Vorwurf, dass die Politik nur im Rahmen des politisch Möglichen aber nicht des ökologisch Notwendigen handelt und damit das zukünftige globale Überleben gefährdet, ist für jeden nachvollziehbar, der den letzten Bericht des Weltklimarats mitbekommen hat.
Bei den Bundestagswahlen 2017 waren 36,3% der Wähler Ü60 und nur 14,8% unter 30. Bei der Kom- munalwahl 2014 in KN kamen 28,9% der Stimmen von den Ü60 und 25,8% von den unter 30-Jährigen Wählern. Sind damit die jungen Leute ausreichend repräsentiert? Wir finden, jedes Kind sollte ab der Geburt eine Wahlstimme haben, vertreten durch die Sorgeberechtigten. Es würde die Stimmanteile zugunsten der Jüngeren & Familien verschieben und die Politik dazu zwingen, sie in den Mittelpunkt zu setzen. Man stelle sich vor: mehr Politik für Familie, Bildung, Umwelt, – für Menschen die länger auf dieser Erde verweilen müssen, als die Kinder des konsumgetriebenen 20. Jahrhunderts.
Was ist Eure Meinung dazu? Schreibt uns! Das JFK online: jungesforumkonstanz.de / facebook. com/jfkonstanz/
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2 Antworten auf „Die Zukunft findet freitags statt!“

  1. In der Regel sind die Sorgeberechtigten nicht unter 30 Jahren und würden durch Ihren Vorschlag eine zweite Stimme bekommen. Wer garantiert denn, dass die Sorgeberechtigten die beiden Stimmen auch wirklich thematisch trennen? Sollte die Mehrheit der Sorgeberechtigten die zweite Stimme dafür nutzen, die eigene politische Meinung doppelt zu fördern, dann würde der Stimmanteil der Ü30 steigen und der Stimmanteil der unter 30-jährigen sinken. Das wäre genau das Gegenteil Ihrer Intention (und nebenbei gesagt nicht einmal statistisch erfassbar). Eine Herabsetzung des Mindestalters für Wahlen würde wahrscheinlich direkter ans Ziel führen und nebenbei das politische Interesse von jungen Menschen fördern.

    1. Mit diesem Vorschlag möchten wir das Nachdenken anregen. Wie schafft man mehr Gehör für die jungen Stimmen? Für Familien? Wie setzt man den Fokus auf die Zukunft? Auch in der Fraktion sind wir uns diesbezüglich nicht einig und das ist gut so. Keiner kann irgendwas garantieren: weder, dass die Sorgeberechtigten auf ihre Kinder hören, noch dass die Minderjährigen auch tatsächlich wählen gehen, wenn sie eine Stimme bekommen würden. Was uns aber wichtig ist, ist das Vertrauen zu haben, dass die Eltern doch eher im Sinne der Zukunft ihrer Kinder entscheiden würden. Die 30-Jahresgrenze ist eine willkürliche Linienziehung, die in der Statistik vorkommt. Für uns ist sie nicht relevant. Denn uns geht es darum, dass die jungen Menschen, die Menschen um die 30, aber auch um die 40 mehr für die wirklichen Probleme und Herausforderungen dieses Jahrhunderts sensibilisiert sind.

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