STARTSCHUSS FÜR DAS HANDLUNGSPROGRAMM FREI- UND FREIZEITRÄUME

Der seit Jahren bestehende Wohnraummangel in Konstanz setzt den Fokus auf Nachverdichtung und Neubau von Wohnungen. Das ist gut und richtig. Doch die Freiräume sind dabei auf der Strecke geblieben. Dabei ist eine Stadt ohne ausreichend Freiräume, in denen jeder auf seine Kos-ten kommt, nicht lebenswert. Konstanz braucht mehr Räume fürs Grillen, fürs Chillen, fürs Party machen, fürs Meditieren, fürs Spielen, für Sport, für Begegnungen mit Nachbarschaft und Natur… Deshalb haben das JFK und die FGL im Juni 2018 Anträge auf ein Handlungsprogramm Freiräume, Freizeiträume und Spielplätze gestellt. Im April 2019 wurde das Thema endlich im TUA diskutiert und die Fortschreibung des städtischen Freiraumkonzepts beschlossen. Analog zum HaPro Wohnen wird nun ein Handlungs-programm für Frei- und Freizeitflächen aufgesetzt. Damit sollen die gleichwertige Bedeutung der Entwicklung von Wohn- und Freiräumen unterstrichen und konkrete Maßnahmen erarbeitet und gewichtet werden. „Wir haben keinen Mangel an Konzepten, son-dern an Umsetzungen“, so Thomas Buck. Um den Prozess der Umsetzung zu begleiten, wird der vom JFK beantragte Arbeitskreis für Freiräume ins Leben gerufen. Das Ziel: das neue Handlungs-programm durch eine breite Beteiligung auch jenseits von Politik und Verwaltung zu unterstüt-zen. Wir freuen uns, dass das Thema Freiräume in Konstanz schließlich ernsthaft angegangen wird und hoffen, dass die KonstanzerInnen sich aktiv an dem Prozess beteiligen werden.

 

Bilderquelle: https://www.konstanz-tourismus.de/erleben-entdecken/natur-ausfluege.html

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