Gemeinderatssitzung vom 16. Oktober: JFK weiterhin pro Fahrradstraße

Bei der Fahrradstraße lag der Ball vor der GR Sitzung am 16.10. bei der Verwaltung. Diese hatte sich aufgrund eines eindeutigen Stimmungsbildes im TUA am 7.10. zu der vorübergehenden Sperrung des Bahnübergangs für Autos entschlossen, die noch im Herbst umgesetzt werden sollte.

Bau-Bürgermeister Langensteiner-Schönborn hat im GR nochmals amüsant verdeutlicht, wie klar das Stimmungsbild damals über alle Fraktionen hinweg war.

Petershauserstraße Ecke Von-Emmich-Straße von Süden

Petershauserstraße Ecke Von-Emmich-Straße Richtung Zähringerplatz

Das JFK hat die Verwaltung in dieser GR Sitzung am 16.10. um Folgendes gebeten:

„Bitte teilen Sie uns mit, ob es möglich ist, dass die Verwaltung von sich aus das Thema Fahrradstraße auf die Tagesordnung der aktuellen Sitzung oder gegebenenfalls der kommenden Sitzungen (TUA, GR) nehmen kann und will. Falls ja, bitten wir Sie, dies zu tun, da wir dies aufgrund der ganzen Diskussionen der letzten Tage mit all ihren sachlichen und auch unsachlichen Argumenten für notwendig halten. Ein solcher Schritt in der Verkehrsplanung Konstanz sollte vom politischen Gremium legitimiert werden und transparent durch eine Evaluierung und Diskussion unter Einbezug der Bürger begleitet werden.“

Dies sollte einer Versachlichung der Diskussion dienen, sowie dann eine wirkliche politische Entscheidung der gewählten Vertreter ergeben. Herr Langensteiner-Schönborn kam diesem Wunsch von sich aus nach und die Fahrradstraße wird nochmals Thema im kommenden TUA und wahrscheinlich auch im GR im November.

Petershauserstraße Richtung Süden

Petershauserstraße Richtung Rhein-Altstadt

Das JFK war und ist von Anfang an für eine Fahrradstraße auf dieser Achse. Alle 3 Räte sind sowohl Radfahrer als auch Autofahrer und in keinem Lager dogmatisch zu Hause. 2 der Räte wohnen in unmittelbarer Reichweite diesseits und jenseits der Bahnlinie.

Aufgrund der langen Schließzeiten (gegen die man leider aufgrund des Bahngesetzes nichts machen kann) war diese Straße noch nie 1. Wahl zur Durchfahrt mit dem Auto, da es andere Wege ohne Bahnschranke gibt (welche bei einer Sperrung in sehr ungünstigen Fällen 1 km betragen und nicht mehr, wie ab und zu behauptet wird). Außerdem lohnt sich für die Verbesserung der Sicherheit, auch die der Kinder angesichts eines riesigen Schulneubaus in unmittelbarer Nähe, auch eine Verkehrs-Beruhigung des Gebiets.

Momentan ist offen, ob neue oder welche Vorschläge auf den Tisch kommen, da wir gelernt haben, dass ab und zu Überraschungen passieren. Wir stehen dazu in Kontakt mit den anderen Fraktionen. Für uns ist aber auf jeden Fall wichtig, dass die Fahrradstraßen-Achse auf dieser Seite des Rheins fortgeführt und gestärkt wird.

Autor: Matthias Schäfer

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