Die Stadt Konstanz veröffentlicht Bürgerinformation zum Thema Flüchtlinge

Um die Bürger der Stadt über alle Themen rund um die Flüchtlingsunterbringung zu informieren, hat die Stadt Konstanz eine Informationsbroschüre veröffentlicht.

Diese kann man hier herunterladen.

Unser Statement darin im Wortlaut:

„Das Thema Flüchtlinge ist für uns eine besondere Herausforderung, weil bei unserer ersten Wahl vor 2 Jahren nicht absehbar war, dass es alle Themen überlagern würde. Zudem bietet das Thema aufgrund der Vorgaben durch Bund, Land und Kreis wenig Gestaltungsraum. Aber Deutschland hat die Herausforderung angenommen und wir tragen als weltoffene Stadt gerne unseren Teil dazu bei. Das JFK hat von Anfang an gefordert, die entsprechenden Schritte einzuleiten, damit Konstanz vorbereitet ist. Wir sind überzeugt, dass wir aus den ersten Schwierigkeiten heraus sind und die Veränderung unsere Stadt positiv beleben wird. Zwei Kernthemen sind durch die Flüchtlinge in den Fokus gerückt: Wohnen und Integration. Die Themen sind nicht neu und hatten für uns immer höchste Priorität, sie haben aber an Bedeutung gewonnen. Beim Wohnen war der Druck immer hoch und nun ist klar, dass wir weiter bezahlbaren Wohnraum schaffen müssen. Unserer Meinung nach sind Flüchtlingsunterkünfte überall in Konstanz möglich. Auf die folgenden Bedingungen weisen wir unermüdlich hin: kleine, durchmischte Einheiten. Nur so wird Integration gelingen. Dazu wird jedoch genug Personal benötigt; vom Ausländeramt bis in den sozialen Bereich, auch in Schulen und der Kinderbetreuung. Eine weitere Voraussetzung für die Eingliederung ist die deutsche Sprache. Nur wer sich verständigen kann, ist fähig, an der Gesellschaft teilzuhaben. Besonders danken möchten wir an dieser Stelle allen Ehrenamtlichen, die unermüdlich ihren Beitrag leisten, um die Flüchtlinge willkommen zu heißen. Wir sehen mit Sorge, dass Rassismus immer mehr salonfähig wird. Es ist eine wichtige Aufgabe auch der Kommunalpolitik, eine Spaltung der Stadt zu verhindern. Wir bitten daher alle, dem entgegenzutreten. Wir sollten unvoreingenommen auf unsere neuen Mitbürger zugehen, die vor Krieg und Hunger flüchten. Es ist unsere Pflicht, sie gut aufzunehmen. Dazu brauchen wir die Unterstützung aller Bürger.“

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