ARBEITEN UND KULTUR IM POP-UP-MODUS

Ökologische Nachhaltigkeit ist extrem wichtig für unser aller Überleben. Doch es wird oft übersehen, dass die moderne Gesellschaft dringend mehr soziale Nachhaltigkeit braucht. Das Miteinander statt Gegeneinander, Pflege und Förderung von sozialen und kulturellen Systemen, Stärkung der sozialen Werte und Schaffen der Rahmenbedingungen für die Entwicklung der persönlichen Potentiale, sind die Bausteine für eine bessere Gesellschaft. Aus unserer Sicht sind alle Projekte zu begrüßen, die sich diese Ziele vornehmen. Ein solches Projekt ist das “Treibhaus”, das seit November 2019 existiert und im Februar 2020 ausläuft.
Auf dem ehemaligen Siemensareal auf einer ca. 1.000m2 großen Fläche entstand das “Treibhaus” als ein Pop-up Space. “Ein Pop-up Space ermöglicht einer Idee, plötzlich aufzutauchen und einen leerstehenden Raum zu füllen.”, so die Definition nach der Treibhaus-Projektgruppe. Was entstanden ist, ist ein mit Leben gefülltes kreatives Labor, ein Raum der Begegnung für Künstler, Gründer, Neugierige und Sozialhungrige. Hier gehören Begegnungen und Austausch zum Tagesprogramm. Und nicht nur für die kreativen Köpfe, die sich in den einzelnen Räumen eingenistet haben, sondern auch für Gäste, Besucher und Unterstützer. Start-ups und Unternehmer*innen werden von dem Konzept genauso angesprochen wie Privatpersonen oder Vereine, die Raum nutzen möchten, um Hobbys, Leidenschaften und Ideen nachzugehen. Das JFK ist als Verein organisiert. Im Januar durften wir unsere Hauptversammlung in einem der Meetingräume des Treibhauses abhalten und konnten mit eigenen Augen sehen, dass das Konzept aufgegangen ist.
Auch wenn das Projekt bald ausläuft, bleibt es ein tolles Beispiel dafür, wie man mit wenigen Mitteln ein soziales Umfeld für Arbeit und Kultur kreiert. Wir hoffen, dass es in Zukunft mehr solcher Projekte gibt!

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