ENTSCHEIDUNG ÜBER KONZILWIESE GEFÄLLT

9. Dezember 2019

Seit Jahren setzt sich das JFK mit Gaby Weiner an der Spitze für die Neugestaltung des Platzes vor dem Konzil ein. Die triste Wiese und der klotzige Brunnen sind uns ein Dorn im Auge. Und das bei einem Platz, der zur Visitenkarte von Konstanz geworden ist. Zwischen der Imperia und dem Konzil gehen Konstanzer flanieren. Touristen werden von diesen Wahrzeichen der Stadt angezogen. Schiffe legen an und ab. Veranstaltungs- und Gastronomiegäste schauen von den Konzil-Terrassen über die Wiese zum Bodensee hinaus…
Immer wieder haben wir versucht, mit Aktionen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Platz zu lenken. Mal halfen wir dabei, die Brunnen mit blühenden Topfpflanzen zu umstellen, mal bepflanzten wir mit der Unterstützung vom Konzil-Pächter Manfred Hölzl ein Stück Wiese mit Blumen.
Vor 2 Jahren wurde endlich ein Projekt zur Neugestaltung des Platzes im Haupt- und Finanzausschuss diskutiert. Die Mehrheit stimmte wegen den Kosten von 300.000€ dagegen. Zu teuer! Nun hat vor einigen Tagen ein neues Projekt die Zustimmung bekommen. Budget – 150.000€. Wir waren dagegen. Warum? Weil das Konzept sich mehr auf die Kosten als auf das Aussehen des Platzes konzentriert. Der halbherzige Versuch, den Platz aufzuhübschen, würde aus unserer Sicht höchstens 10 Jahre halten. Und dann? Ist es wirklich so, dass eine Stadt, die so manches umstrittene Projekt in Millionenhöhe subventioniert, sich ein schönes Gesicht nicht leisten kann? Ein Gesicht an dem sich die Konstanzer und die Touristen gleichermaßen erfreuen würden.

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