TOURISMUS VERNÜNFTIG DOSIEREN

TOURISMUS VERNÜNFTIG DOSIEREN

Unsere Ideen und Ziele:

Das JFK setzt sich für eine Konstanz-Karte ein, damit auch die Bürger der Stadt in den Genuss unserer touristischen und kulturellen Einrichtungen kommen.

Außerdem fördern und fordern wir mehr Aktionen wie „Zu Gast in der eigenen Stadt“, bei der wir mit dazu beigetragen haben, dass Konstanzer in Konstanzer Hotels übernachten können.

Einheimischen und Touristen ist eine verbesserte Infrastruktur von großem Nutzen. Für uns zählt dazu die weitere Errichtung von Toiletten, Fahrrad-Servicestationen und E-Bike-Ladestationen. Diese müssen gut ausgeschildert und auf den Stadtkarten markiert sein.

Tagestouristen belasten unsere Stadt, weil sie mit ihren Autos reinfahren, Drogerien verstopfen und höchstens noch einen Kaffee trinken. Kulturangebote werden von ihnen kaum wahrgenommen. Und auch die Hotels gehen leer aus. Um sie für längere Aufenthalte zu motivieren und den Verkehr dadurch zu verringern, schlagen wir ein Verbundticket vor, das Theater, Philharmonie, Therme und Mainau beinhaltet. Damit können die Touristen ein paar Tage in der Stadt verbringen und bringen gleichzeitig mehr Geld in die öffentlichen Betriebe.

Wir setzen uns für eine Dezentralisierung und damit Entlastung der belasteten Innenstadt und der Stärkung anderer Stadtteile ein. Dabei müssen auch unsere Vororte bedacht werden. Beispiele sind hier der Premium-Wanderweg Bodman-Wallhausen, die lange überfällige Errichtung des Radweges Dingelsdorf-Dettingen und die Förderung von Kulturangeboten in verschiedenen Teilen der Stadt. Man könnte über die Errichtung von Fußgängerzonen in verschiedenen Stadtteilen nachdenken, um sie attraktiver zu machen und die Entstehung von Cafés und kleinen Geschäften zu fördern.

Zu guter Letzt sehen wir eine Bettensteuer als sozial gerechter an. Eine Familie, die auf dem Campingplatz zeltet, zahlt momentan mehr in die Stadtkasse ein, als ein Pärchen, das im Luxushotel Champagner trinkt. Das ist nicht richtig. Wer mehr Geld für sein Hotelzimmer ausgibt, kann auch unsere Stadt mehr unterstützen. Das würde zudem zu einem höheren Aufkommen führen, als die derzeitige Kurtaxe. Sobald der gesetzliche Rahmen es zulässt, sollte Konstanz daher an die Umsetzung der Bettensteuer gehen.

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