ORDNUNG IM ÖFFENTLICHEN RAUM: NIMMS MAL LOCKER

13. Juni 2018

Seit einigen Jahren nimmt der Druck auf den öffentlichen Raum nicht nur bei Veranstaltungen zu. Mehr Security, Betonsperren, Einschränkungen und ein kommunaler Ordnungsdienst
(KOD) sind nur einige der Symptome. Wir haben den Eindruck, dass die ausgelassene Stimmung vieler Veranstaltungen immer weiter durch oftmals überzogene Sicherheitsanforderungen gedrückt wird.

Aber nicht nur subjektiv empfundene Ängste, sondern auch die gefühlte Lärmempfindlichkeit einiger Weniger außerhalb der Nachtruhe bringen tolle Feste wie den Gassenfreitag um ihr Flair. Wie viele Sicherheitsbestimmungen vertragen sich mit einer unbeschwerten Veranstaltung? Schüren wir mit den vielen neuen Sicherheitsbestimmungen nicht erst die Angst?

Erwiesen jedenfalls ist der große Unterschied zwischen objektivem und subjektivem Sicherheitsgefühl. Fragwürdige Sicherheitsmaßnahmen wie der KOD tragen für Einige eventuell zu letzterem bei, drohen aber, die letzten Erholungsorte im dicht bebauten Petershausen mit Knöllchen und Platzverweisen zu überziehen. Machen wir uns damit nicht einiges kaputt?

Die Vereine und Initiativen, wie der Gassenfreitag oder Stadtteilfeste, leiden unter der gewachsenen Anzahl an Bestimmungen, den damit verbundenen Kosten und der persönlichen Haftung der Veranstalter. Bieten wir der Angstmacherei doch die Stirn und sehen alles wieder
etwas lockerer.

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