Archiv für den Monat: März 2015

Verkehr bleibt ein TOP-Thema: Umdenken + Umlenken

Wir haben es schon im Wahlkampf deutlich gemacht: Beim Verkehr braucht Konstanz ein Umdenken und Umlenken. Das Thema Verkehr bleibt daher auch ganz oben in unserer Prioritätenliste, sei es bei der Lenkung des MIV (motorisierter Individualverkehr), Umsetzung von Car Sharing, verbessertem ÖPNV oder auch Fahrrad- und Fußgänger-Infrastruktur und vieles mehr.

Wir sind daher auch mit anderen Fraktionen im Gespräch und haben mit der FDP zusammen über Möglichkeiten geredet, Schritte in die Richtige Richtung zu machen. Wir unterstützen daher auch explizit den Antrag der FDP zur „Nachfrageorientierten Parkraumbewirtschaftung“, welcher wie folgt lautet:

„An Wochenenden und Brückentagen ist die Nachfrage nach Parkplätzen in der Innenstadt überdurchschnittlich groß. Bisher gibt es nur eine Staffelung der Parkgebühren je nach Tageszeit.
Wir beantragen hiermit, die Verwaltung möge prüfen, ob eine Erhöhung der Parkgebühren zu Zeiten besonders großer Nachfrage an Wochenenden und Brückentagen, also immer dann, wenn auch die Verkehrskadetten zum Einsatz kommen, möglich ist. Wir erhoffen uns dadurch nicht nur etwas mehr an Einnahmen für die Stadt, sondern auch einen noch stärkeren Anreiz für die Autofahrer, die Park-and-Ride Parkplätze außerhalb der Innenstadt zu nutzen.
Mit den zusätzlichen Einnahmen ließe sich auch die Anbindung und Infrastruktur der P+R-Plätze verbessern.“

Das JFK wird parallel dazu über unseren neuen Aufsichtsrats-Posten bei den Stadtwerken nachfragen, wie das Busfahren attraktiver gemacht werden kann. Denn es wäre ja schon toll, wenn auch der ÖPNV unterstützt werden könnte, damit den Leuten das Umsteigen noch schmackhafter gemacht wird. Im Idealfall sollten in Zeiten hoher Verkehrsbelastung die Parkgebühren angehoben werden, um dann zu schauen, ob mit dem Geld in der Zeit das Busfahren umsonst sein könnte.

Außerdem gab es einen JFK-Artikel zum Thema Verkehr auf dem Konstanzer Blog http://www.dornroeschen.nu/. Dort wird über Personalengpässe und grundsätzliche Prioritäten berichtet: „Es reicht nicht, Konzepte nur zu beschließen: die Konzepte müssen auch umgesetzt werden.“

Einen weiteren Vorschlag zur Verbesserung im Verkehrswegenetz hat Thomas Buck für das JFK gemacht, indem er vorgeschlagen hat, den Einsatzplan für die Streurouten des Winterdiensts im Internet zu veröffentlichen. Dies sollte, wenn möglich, auch Fahrrad-Wege betreffen und wurde auch von Radexperte Wolfgang Becker schon im AK Rad thematisiert.

Ein neuer Name fürs Centrotherm – gesponsort!

Das Junge Forum Konstanz befürwortet eine jeweils befristete Vergabe der Namensrechte am Veranstaltungshaus an einen Sponsor, beispielsweise auf 5 Jahre.

Der Kostendeckel des Projekts kann voraussichtlich nur mit Mühe gehalten werden, und die Prognosen zeigen insgesamt nur gedämpfte Aussichten für einen kostendeckenden Betrieb des Hauses.

Projekte wie das Veranstaltungshaus unterliegen oft bundesweit beobachtbaren, deutlichen Kostensteigerungen im Bau- und Techniksektor. Darüber hinaus erlaubt auch die Finanzplanung der Stadt in den kommenden Jahren keine Misserfolge.

Allein deshalb sollten alle Möglichkeiten zur Erschließung von zusätzlichen Einnahmequellen ausgeschöpft werden, um das klar postulierte Ziel der Kostendeckung zukünftig zu erreichen. Dies erscheint uns sogar naheliegend, da das Haus bislang ohnehin unter dem Namen der Firma, die das Gebäude ursprünglich errichten ließ, in der öffentlichen Diskussion verankert ist.